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Immobilie kaufen

Kaufnebenkosten beim Immobilienkauf verständlich erklärt

Zum Kaufpreis kommen weitere Kosten hinzu. Wer sie früh berücksichtigt, kann sein Gesamtbudget realistischer planen.

Hausschlüssel als Symbol für Immobilienverkauf und Eigentumsübergabe

Beim Immobilienkauf ist der Kaufpreis nur ein Teil der Gesamtkosten. Zusätzlich fallen sogenannte Kaufnebenkosten an. Ihre genaue Höhe hängt unter anderem vom Bundesland, dem Kaufpreis und davon ab, ob eine Maklerprovision anfällt.

Grunderwerbsteuer

Die Grunderwerbsteuer wird beim Erwerb eines Grundstücks beziehungsweise einer Immobilie fällig. Der Steuersatz unterscheidet sich je nach Bundesland. Deshalb sollte für die Budgetplanung immer der aktuell geltende Satz am Ort der Immobilie verwendet werden.

Notar und Grundbuch

Ein Immobilienkaufvertrag muss notariell beurkundet werden. Zusätzlich entstehen Kosten rund um Grundbuch, Eigentumsumschreibung und gegebenenfalls die Eintragung einer Grundschuld für die finanzierende Bank.

Maklerprovision und Reserve

Wurde die Immobilie über einen Makler vermittelt, kann eine Provision anfallen. Zusätzlich können nach dem Erwerb Ausgaben für Umzug, Renovierung, Modernisierung oder Einrichtung entstehen. Eine finanzielle Reserve sorgt dafür, dass die Finanzierung nicht bereits kurz nach dem Kauf zu knapp kalkuliert ist.