Bei einer Besichtigung entscheidet nicht nur der erste Eindruck. Wer strukturiert vorgeht, kann besser einschätzen, ob eine Immobilie zu den eigenen Anforderungen und zum verfügbaren Budget passt.
Gebäude und sichtbarer Zustand
Achten Sie auf Dach, Fassade, Fenster, Feuchtigkeitsspuren und erkennbare Risse. Im Innenbereich sind Böden, Wände, Türen und Sanitärbereiche interessant. Einzelne Gebrauchsspuren sind normal – wichtiger ist die Frage, ob größere Instandsetzungen absehbar sind.
Technik und Energie
Fragen Sie nach Alter und Zustand der Heizungsanlage, nach bereits erfolgten energetischen Maßnahmen und nach dem Energieausweis. Auch Elektroinstallation, Leitungen und mögliche Modernisierungsmaßnahmen können für die spätere Kostenplanung wichtig sein.
Lage zu unterschiedlichen Zeiten
Die Umgebung kann morgens, abends oder am Wochenende unterschiedlich wirken. Verkehr, Parksituation, Geräusche und Wege des täglichen Lebens sollten deshalb nicht nur auf dem Exposé beurteilt werden.
Unterlagen und offene Fragen
Notieren Sie Fragen während oder direkt nach der Besichtigung. Bei ernsthaftem Interesse sollten relevante Unterlagen geprüft und geplante Umbauten nicht vorschnell als problemlos vorausgesetzt werden. Für größere Maßnahmen kann eine fachliche Einschätzung sinnvoll sein.

